Welche Finanzierung für einen Unternehmensfuhrpark? -

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Welche Finanzierung für einen Unternehmensfuhrpark?

4 August 2015

Die langfristige Vermietung (die französische LLD), Lieblingsmethode der Unternehmen mit mehr als 100 Angestellten

Ein Unternehmen hat heutzutage mehrere Möglichkeiten, seinen Fuhrpark im Einklang mit seinen Bedürfnissen zu finanzieren: die langfristige Vermietung (LLD), die Vermietung mit Kaufoption (LOA), den Barkauf, den Kreditkauf…..

Die OVE (Beobachtungsstelle für die Betriebsfahrzeuge) gibt in ihrem Barometer 2013 die wichtigen Trends in Frankreich für die Finanzierung der Fuhrpärke. Für Unternehmen mit weniger als 100 Angestellten ist der Kauf (40 %) die meist benutzte Finanzierungsart, gefolgt vom Leasing (französischer LOA) mit 29 %. Die LLD, die eher dem Bedürfnis eines großen Unternehmens entspricht, stellt bloß 8% des Parks dar. Was die Unternehmen mit mehr als 100 Angestellten anbetrifft, ist die langfristige Vermietung (LLD) der Fahrzeuge die bedeutendste (60 %). Daher bleiben der Kauf, der Kreditkauf und das Leasing die minderheitlichen Finanzierungsarten (jeweils 21 %, 3% und 16 %).

 

Der Kauf als Eigentumswunsch

Der Kauf eines Fahrzeugs entspricht einem Eigentumsbedürfnis und vermehrt noch dazu die Aktiva des Unternehmens. Die Amortisation erfolgt innerhalb 4 bis 5 Jahren und bis zu 18.300 Euro können von dem steuerpflichtigen Gewinn abgezogen werden. Demnach hat die Gesellschaft nach der Amortisationsperiode den Eindruck, dass das Fahrzeug nichts kostet. Es bleiben aber alle mit der Fahrzeugamortisation verbundenen Lasten (Wartung, Versicherung…) übrig, was die Verwaltung erschweren kann, wenn der Fuhrpark bedeutsam ist. Das Unternehmen kann Bar- bzw. Kreditgeschäfte führen. In diesem Fall soll auf die monatlichen Rückzahlungen geachtet werden, bei denen die Rate hoch sein können. Generell ist eine solche Investition die schlechteste, die ein Unternehmen je machen kann. Der Wert eines Fahrzeugs wird nach einem Jahr einem Abschlag zwischen 25 und 40% und nach 5 Jahren zwischen 60 und 70% unterzogen sein. Wären Sie bereit, ein Haus zu 150.000 Euro zu kaufen, um es erst 5 Jahre später 45.000 Euro wiederzuverkaufen? Trotz diesen rationalen Kriterien bleibt der Besitzwunsch sehr stark und zahlreiche Unternehmen bevorzugen diese Weise.

Vermerk: der Kauf kann Pflicht werden, wenn das Fahrzeug im Rahmen gewerblicher Bedürfnisse, wie bei France Television, Veränderungen erleiden soll.

Die LLD, die Einfachheitslösung

Im Gegenteil dazu ist die langfristige Vermietung eine schlüsselfertige Lösung, deren Ziel ein vollständiges Angebot mit dem Fahrzeug einerseits und den gesamten dazugehörenden Dienstleistungen (Wartung, Assistenz, Versicherung, elektronischem Mautsystem, Benzinkarte…) andererseits ist. Die Verwaltung ist also für das Unternehmen etwas leichter, auch wenn diese nicht bei dem Vermieter völlig ausgelagert wird.

Aus finanzieller Sicht hat die LLD den Vorteil, die Finanzierungsmöglichkeit des Unternehmens zu beachten und dabei das Liquiditätsmanagement nicht zu beeinträchtigen. Die Mieten können vom steuerpflichtigen Ergebnis abgezogen werden und dürfen meistens mit den Vermietern verhandelt werden. Dank dieser Lösung braucht das Unternehmen nicht, die globale Mehrwertsteuer vorzuzahlen, sie wird einfach mit jeder Miete eingezahlt. Ein anderer Vorteil ist natürlich, dass die Gesellschaft alle 1 bis 4 Jahre über neue Modelle verfügt, die eine immer günstigere Kohlenstoffbilanz anbieten, was die Zulassungssteuer der Unternehmen automatisch mindert.

Es gibt aber einige Zwänge. Der Mieter hat das Fahrzeug in dessen ursprünglichen Zustand zurückzugeben und unter Strafandrohungen den vertraglich vereinbarten Kilometerstand einzuhalten.

Die langfristige Vermietung erfüllt ein Betriebsbedürfnis, im Gegensatz zum Kauf, der ein Vermögensbedürfnis befriedigt.

 

Die LOA (oder Leasing) als Alternative

Die Vermietung mit Kaufoption richtet sich an die Unternehmen, die die Vorteile der LLD genießen und jedoch die Möglichkeit behalten möchten, das Fahrzeug am Vertragsende ankaufen zu dürfen. In einigen Fällen sollen sie bis 30% des Fahrzeugpreises vorstrecken, was im Verhältnis mit dem verfügbaren Liquiditätsmanagement kompliziert werden kann. Die in den LLD-Verträgen üblicherweise gewährten Dienstleistungen können zu Lasten des Vermieters sein, was seinen Verwaltungsteil vermehrt. Die Bedingungsart wird generell mit der Finanzierungsanstalt bzw. mit dem Mieter im Falle der LOA verhandelt.

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